|
![]() |
|||||||||
Für die umfassende Betreuung unserer Patienten stehen uns ein Operationstrakt mit 4 modernst eingerichteten Operations-Sälen zur Verfügung. Zusätzlich wird es einen Operationssaal für tageschirurgische Eingriffe geben. Die Instrumente werden in einer Zentral-Sterilisation vorbereitet. Das Orthopädische Zentrum erstreckt sich über 2 Pavillons: |
|---|
| Pav. Felix | Operationstrakt, Zentralsterilisation, Sekretariat, 2 Bettenstationen (56 Betten). Bilder |
|---|---|
| Pav. Austria | neu ausgebaut: Ambulanzen, Tageschriurgischer Operationssaal, Turnsaal, Multifunktions-Vortragssaal, Gipszimmer, Dienstzimmer, Garderoben, Archiv, 2 Bettenstationen (56 Betten) |
Jährlich werden im Orthopädischen Zentrum ca. 2.000 Operationen durchgeführt. Daneben werden auch sehr viele Patienten konservativ (ohne Operation) behandelt. Trotz erheblichem Personalaufwand, hoher Einsatzbereitschaft und den großzügigen räumlichen Voraussetzungen wird unsere Warteliste nicht kleiner. Derzeit warten ca. 1.800 Patienten auf eine Operation an unserer Abteilung. |
|---|
|
Implantation von Endoprothesen |
|---|
Endoprothesen sind künstliche Gelenke, die schmerzhaft abgenützte oder entzündlich deformierte Gelenke ersetzen. Sie sind bei sehr schmerzhaften Gelenkserkrankungen oft die einzige Möglichkeit, ein schmerzfreies (oder zumindest schmerzarmes) Funktionieren des betroffenen Gelenkes wieder zu gewährleisten. Wir implantieren Hüftgelenke, Kniegelenke, Schultergelenke, Ellenbogengelenke, Handgelenke und Fingergelenke. Da diese Operationen in unserem Haus den größten Anteil der Operationen darstellen (ca 1.000 pro Jahr), verfügen wir über sehr viel Erfahrung und Routine bei der Implantation. |
|---|
Operationen bei entzündlichem Rheumatismus / Rheumaorthopädie |
|---|
Dies war uns in den letzten Jahrzehnten immer ein besonderes Anliegen. Das Vorgehen bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen (chronische Polyarthritis, M. Bechterew, Psoriasis...) unterscheidet sich oft vom Vorgehen bei der reinen Abnützungserkrankung (Arthrose). Die Rheumaorthopädie verfügt auch über spezielle Operationstechniken, um diese Erkrankungen entsprechend behandeln zu können. |
|---|
Schulteroperationen |
|---|
hier verweise ich einfach auf meine Schulterseiten. Schulter-Operationen |
|---|
Wirbelsäulenoperationen |
|---|
Auch hier bieten wir ein großes Spektrum an Operationen an. Von den "einfachen" Operationen bei Bandscheibenvorfall (mikrochirurgisch) und Erweiterung des Wirbelkanales über stabilsierenden Verfahren und künstlichen Bandscheiben bis hin zu Aufrichtungen der Skoliose. |
|---|
allgemeine Orthopädische Operationen |
|---|
Natürlich haben alle anderen orthopädischen Standardverfahren einen festen Platz in unserem Repertoire: Gelenksspiegelungen, Hallux-Chrirurgie, Achsenkorrekturen...... |
|---|
|
Eigene Tätigkeitsbereiche |
|---|
Seit 1994 bin ich Oberarzt an dieser Abteilung. In dieser Funktion ist es meine Aufgabe, entweder eine Station bzw. die Ambulanz zu betreuen, oder eine spezielle Aufgabe zu erfüllen. Diese Bereiche wechseln jedes Halbjahr. Das macht die Arbeit abwechslungsreich. 1992 wurde ich mit dem Aufbau einer Schulterambulanz betraut. |
|---|
Diese Schulterambulanz war die erste ofizielle Schulterambulanz der Gemeinde Wien . Die Aufgabenstellung war: Diagnose beim Erstkontakt mit dem Patienten /der Patientin (Ultraschalltechnik seit Gründung bei jedem Patienten eingesetzt; damit Diganose in 97% aller Fälle sofort möglich); Einleitung der Behandlung und, wenn notwendig, die Operation anbieten. Seit Gründung der Schulterambulanz betreuen 3 Oberärzte (Schulterteam ) die Erstuntersuchung mit Entscheidung, ob eine Operation nötig ist oder nicht. Wir befunden pro Jahr ca. 350 Schultern. Neben den notwendigen Operationen führen wir auch laufend Nachuntersuchungen durch, um permanent Verbesserungen der Operationstechnik und der Nachbehandlung realisieren zu können. |
|---|
|
Seit 1997 admninistrative Leitung der Knochenbank Ziel: Bei Vorliegen von großen Knochendefekten im Hüft- und Kniebereich diese mittels Spenderknochen auffüllen zu können. Das bedeutet, dass Knochen von "Lebend-Spendern" auf freiwilliger Basis entnommen werden (meist bei der Implantation einer künstlichen Hüfte "Gewinnung" des Hüftkopfes, der ja sonst weggeworfen worden wäre...). Diese Knochenteile werden bei minus 80 Grad tiefgefroren und in der "Knochenbank" gelagert. Bevor diese Knochenteile (Gewebsteile) einem Empfänger transplantiert werden dürfen, müssen der Knochen und das Blut des Spenders einer Reihe von Befundungen über sich ergehen lassen. Nur wenn all diese Befunde in Ordnung sind und der Spender einwilligt, darf der Knochen transplantiert werden. (Ausschuss über 40 %). Die Befundprüfung folgt den Regeln der EATP (European Association of Tissue Banks) . Meine Aufgabe besteht einfach in der Überprüfung der Befunde, dem Freigeben von Knochentransplantaten und dem Bereitstellen der Transplantate. .....ja und ... auf dem Laufenden sollte ich auch bleiben, denn auch die Transplantatchirurgie durchläuft eine rasante Entwicklung . Die gesetzlichen Voraussetzungen ändern sich permanent von Land zu Land, von Religion zu Religion und auch in Abhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen. Dies erfordert immer wieder eine Anpassung des Verfahrens. In den nächsten Jahren ist mit zum Teil revolutionären Veränderungen zu rechnen. Denken Sie an Knorpelzelltransplantate. Die Forschung arbeitet in diesem Bereich momentan daran, den Stoffen auf die Spur zu kommen, die das Knochenwachstum auslösen und beschleunigen. Damit wird es in Zukunft möglich sein, Knochenbrüche wesentlich schneller heilen lassen zu können. Bis hin zum Klonen von ganzen Knochen (ist an Mäuseknochen bereits gelungen !) reichen die Fantasien.... |
|---|
|
......oder die Geschichte meiner Computer-Liebe.... ...als ich an der Abteilung mit meiner Facharztausbildung 1988 begann, stand da ein Computer. ....klein, rund und sehr grau. Immerhin, er hatte schon einen Farbschirm, aber keine Maus.... Irgendwo war so ein blaues Emblem, da stand IBM drauf..... Und hinten hatte er einen Zettel, darauf stand: Eigentum des LBI (Ludwig Boltzmann Institutes). |
![]() |
|---|
Bis dahin war ich fest entschlossen, ohne Computerkenntnisse auszukommen. |
|---|
Regelmäßig wurden von einer Seretärin Patientendaten unserer stationären Patienten in diese kleine graue Kiste eingegeben, genau verschlüsselt. Zu diesem Zeitpunkt waren an der Abteilung gerade mal 2 Kollegen, die auch imstande waren, diesem "Kist'l" auch wieder Daten zu entlocken. Es war auch etwas mühsam, einem 286 mit 1 MB RAM und einer 20 MB Festplatte unter dem Betriebssystem DOS 3.3 und der Datenbank dBase 3.0 nahe zu kommen. Man musste erst einmal die wichtigsten DOS-Befehle erlernen, und dann die Programmiersprache von dBase. Lernzeit betrug für mich ein Jahr.... Aber die Daten wurden immer mehr und unsere Festplatte zum Überlaufen voll. Ich installierte einen 386 mit DOS 5.0, und rettete die Daten vom "Kleinen Grauen" in letzter Minute (wir hatten nur noch 200 K freien Festplattenspeicher ! groß genug um gerade noch ARJ für ein Backup installieren zu können....) Heute kann ich mir mein Leben ohne PC nicht mehr vorstellen. |
|---|
![]() |
![]() |
![]() |
|
Konsiliartätigkeit KH-Wilhelminenspital: |
|---|
Einmal pro Woche begutachten einer meiner Kollegen oder ich orthopädische Erkrankungen an Patienten des Wilhelminen Spitals. Dazu gehört auch die Begutachtung und Betreuung von Neugeborenen, wenn Fehlbildungen vorhanden sind (Klumpfüße, Hüftgelenksdysplasien.......) |
|---|
|