grafik-Telefon Telefon: 01 983 87 00
Dr. Christian Pospisil - Orthopäde

 

 

 

Manualtherapie
Foto von Manualtherapie

Die Manuelle Therapie gehört zu den alternativ-medizinischen Behandlungen. Es ist eine Behandlung nur mit den "Händen des Therapeuten". Also: keine Medikamente; keine Nadelstiche.....

Dazu gehört eine manuelle Diagnose.

Etage für Etage der Wirbelsäule muss auf reguläre Funktion geprüft werden. Und das für jede Bewegungsrichtung der Etage (also auf Drehung, Vor und Rückneigung und Seitneigung). Finden sich dabei Bewegungseinschränkungen (Blockierungen) der kleinen Wirbelgelenke, können diese gelöst werden (Mobilisierung, Manipulation). In Folge sollte eine freie und schmerzlose Beweglichkeit möglich sein.

Liegt eine zu gute Beweglichkeit vor, nennen wir das Hypermobilität bis hin zur Instabilität.

Funktionelle Störungen sind "Störungen", d. h., dass man nicht krank ist, sondern dass nur etwas nicht richtig funktioniert. Allerdings kann man sich beim Vorliegen einer Funktionstörung ganz schön elend fühlen; bedeutet aber noch lange nicht, dass man "krank" ist. Hier greift die Manualtherapie ein und stellt die Funktion wieder her.

Soferne tatsächlich nur eine Funktionsstörung der Wirbelsäule vorliegt und keine Gründe gegen eine manuelle Therapie sprechen (Osteoporose, höhergradige Abnützungen, Instabilitäten...) kann mit der Manualtherapie sehr wirkungsvoll behandelt werden.

Daneben sollten auch Verkürzungen der Muskulatur erkannt werden und dem Patienten eine Übungsbehandlung oder eine heilgymnastische Therapie empohlen werden. Auch muskuläre Dysbalancen ( = Ungleichgewicht der Muskulatur - manche Muskel sind verkürzt, ander überdehnt und schlaff..) sind so auf längere Sicht zu behandlen.

 

pfeil-top top

Allerdings setzt diese Behandlung die Bereitwilligkeit des Patienten voraus, seine Beschwerden durch sein eigenes Engagement selbst "in den Griff" zu bekommen.

Zusammenfassung: Ziel ist es Funktionelle Beschwerden der Wirbelsäule funktionell zu behandeln.

Das setzt voraus, dass die gestörte Etage richtig erkannt wird und dann auch genau diese Etage wirkungsvoll behandelt wird. Also: ein erhelblicher Zeitaufwand.

Ob Sie eine derartige Behandlung haben möchten ist also Ihre freie Entscheidung. Und, Sie können versichert sein, dass ich Ihre Entscheidung akzeptieren werde und Sie mit gleicher Sorgfalt "klassisch" behandeln werde.

Mein primäres Anliegen darin besteht, meinen PatientInnen zu helfen Der Weg dorthin ist für mich sekundär. Allerdings möchte ich der Wahrheit halber nicht vergessen zu erwähnen: Ich würde mich selbst nur manlualtherapeutisch behandlen lassen..... Und: Ich habe mich schon des öfteren so behandeln lassen, auch in der Ausbildung zum Manualtherapeuten haben wir Ärzte an Ärzten geübt.... Glauben sie wirklich, wir würden einander "weh tun"?

 

pfeil-top top
FAQ (frequently asked Questions - häufig gestellte Fragen

Was kann die Manualtherapie ?

Die Manualtherapie hilft bei funktionellen Störungen der Wirbelsäule. Häufige " Verspannungen", Kopfschmerzen bis hin zur Migräne; Atembeschwerden, die von Funktionsstörungen der Rippen herrühren, Beklemmungsgefühle im Brustkorb , "Herzschmerzen" bei normalem EKG ohne Hinweis auf eine Erkrankung des Herzens, Kopfschmerz bei Kindern, ......Sie erahnen, dass hier in vielen Fällen die enge Zusammenarbeit mit einem Internisten oder einen Neurologen von meiner Seite aus notwendig ist. Dabei kann ich mich auf die Befundungen von Prim. Dr. Demschik (Inernist) und Prim. Dr. Donis (Neurologe) voll verlassen.

Was kann die Manualtherapie nicht ?

Sie hilft nicht bei Strukturstörungen der Wirbelsäule (Bandscheibenvorfall, Osteoporose, Verengung des Wirbelkanales, Tumoren, Entzündungen der Bandscheibe oder des Knochens.....) höhergradige Abnützungen der Wirbelsäule. In jenen Fällen, bei denen eine operative Behandlung Erfolg verspricht, hat sich meine intensive Zusammenarbeit mit einem Neurochirurgen (Dr. Sabitzer) sehr bewährt. Wenn ein Patient meiner Ordination auf diese Weise zu behandlen ist, führt Dr. Sabitzer die Operation durch und ich assistiere dabei, sodass ich auch im Falle einer Operation "direkt vor Ort" bin.

Worin liegen die Vorteile der Manualtherapie gegenüber der "klassichen" Behandlung ?

Eindeutig in der schnellen "Genesung". Sie ersparen sich wochenlange Behandlung mit Injektionen und Physikalischer Therapie (in der Regel 10- 20 Behandlungen). Wenn ich nach 3 Behandlungen nicht einen eindeutigen Erfolg erkenne, breche ICH die Behandlung ab. Denn auch ich bin am schnellen Erfolg interessiert. Mit der "klassischen" Behandlung verdiene ich gleich viel, wenn nicht besser, bei geringerer "Anstrengung". Deshalb bin ich auch nicht enttäuscht wenn Sie sich für die "klassische" Behandlung entscheiden....

 

pfeil-top top

Ist die Behandlung schmerzhaft ?

Nein ! Einschränkung: Soferne Sie sich "fallen lassen" können, vertrauen und entspannt sind.... Sonst kann es nach der Behandlung zu schmerzhaften Muskelverspannungen kommen, die sich aber innerhalb von 1-2 Tagen deutlich bessern.

Ist die Behandlung gefährlich ?

Ja, wenn sie nicht sachgerecht und konzentriert ausgeführt wird. Glauben Sie mir: an meine Wirbelsäule lasse ich nur Kollegen, denen ich absolut vertraue !

Was kann passieren ?

Von den harmlosen Komplikationen wie den Muskel-Verspannungen war schon die Rede. Aber auch von Knochenbrüche bis hin zu schweren neurologischen Komplikationen reicht die Palette bei unsachgemäßer Anwendung. Bei sachgemäßer Behandlung sind solche Komplikationen im statistisch gerade noch erfassbaren Bereich.

Tatsächlich aber handelt es sich um eine harmlose Behandlung, gemessen an Nebenwirkungen und Komplikationen von Medikamenten oder sonstigen Therapien. Voraussetzung: ein gut gut ausgebildeter Therapeut der in Übung ist, sich der Tragweite seines Tuns bewusst ist und gewissenhaft behandelt.

Welche Patienten lassen sich so behandeln ?

Oft sind es Patienten in beruflichen Positionen, die sich eine "langwierige Behandlung" nicht leisten können, Sänger die vor einem Auftritt gut "durchatmen" können wollen; Tänzer die sich "verrissen" haben; Kopfschmerz-Patienten; Herz-Schmerzen-Patienten, die "gesund" sind; Patienten mit Atembeschwerden, deren Lunge und Herz unauffällig ist; Kinder mit Kopfschmerzen; Kreuzschmerzpatienten, bei denen "alles in Ordnung ist"; Patienten mit chronischen Verspannungen, bei denen die Massage "nur kurz" wirkt; Patienten, die beim längerem Sitzen Probleme haben; Patienten mit ungleicher Beinlänge;....

Probieren Sie es doch aus, und wenn es Ihnen hilft, überlegen Sie: wieviel Medikamente ersparen Sie Ihrem Körper, wie oft ersparen Sie sich die Anreise zu einer Therapie und was ersparen Sie sich an Zeit...,

 

pfeil-top top

 

Home
Ordination
Schulter
Link zur Wirbelsäule
Ultraschall
Ortho-Abteilung
Privat-Galerie
Persönliches
Suche
Links
 
e-mail