Die SCHULTERSEITEN von Dr. Christian Pospisil
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Infiltrations-Therapie

Infiltrationen sind Injektionen, die an einer umschriebenen Stelle wirken sollen.

Dadurch ist es möglich, mit einer sehr geringen Menge an Medikament auszukommen, da das Medikament an die Stelle gespritzt wird, an der es wirken soll.

Bein Injektionen (in den großen Sitzmuskel oder in den Oberarm) wird das eingebrachte Medikament im ganzen Körper verteilt und nur ein geringer Teil davon wirkt dort, wo man die Wirkung auch haben möchte. Das gleiche gilt für Injektionen die unter die Haut gesetzt werden.

Foto einer Infiltration

Das bedeutet: Will ich die Wirkung im gesamten Körper (z. B.: Medikamente zur Vorbeugung von Thrombosen oder Insulin zur Behandlung des Diabetes mellitus), wird eine Injektion verabreicht. Will ich aber die Wirkung nur an einer bestimmten Stelle, wird eine Infiltration durchgeführt.

Als Orthopäde verwende ich für diese Injektionen eine Kombination aus einem Lokalanästhetikum und eine geringfügige Cortison-Dosis. Die Cortisondosis ist so gering, dass keine Wirkung für den Gesamtorganismus zu erwarten ist. Auch Diabetiker können meist ohne Folgen für ihre Blutzuckereinstellung diese Injektionen erhalten. Sollte ich eine größere Cortison-Dosis für angezeigt halten, würde ich Sie darüber gesondert informieren.

 

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Folgende Infiltrationen im Bereich der Schulter haben sich bewährt:
Grafik-hakerl Tiefe Infiltration:
  • in den Schleimbeutel unter dem Schulterdach,
  • in die Sehnenscheide der langen Bicepssehne,
Grafik-hakerl Infiltration in das Schultergelenk: z. B.: bei der frozen shoulder

 

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