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Dr. Christian Pospisil - Orthopäde

 

 

 

Stoßwelle

Was ist die Stoßwellentherapie ?

Die Stosswelle ist keine neue Form der Behandlung. Schon seit vielen Jahren wird die Stoßwelle medizinisch angewendet.  

Wir unterscheiden:

  • Hochenergetische Stoßwelle (Nierenstein-Zertrümmerung, Behandlung schlecht heilender Knochenbrüche, Behandlung von Knocheninfarkten....). Wegen ihrer hohen Intensität und Eindringtiefe oft nur in Narkose durchführbar
  • Niederenergetische Stoßwelle: geringere Intensität und Eindringtiefe zur Behandlung von Störungen der oberflächennahen Gewebe.

Zur Behandlung orthopädischer Beschwerden ist somit die nieder-energetische Stoßwelle ausreichend.

 

 

 

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Wie wirkt die Stoßwelle ?

Durch die Stöße werden:

  • um die Stelle der auftreffenden Schallwellen werden lokal körpereigene schmerzstillende Substanzen ausgeschüttet.
  • "Irritation" der normalen Schmerzleitung und damit Schmerzlinderung
  • chronische Entzündungen werden in eine akute Entzündung übergeführt.
  • die natürlichen Reparationsvorgänge im Gewebe stimuliert.

Degenerierte und zerstörte Gewebs-Zellen können so schneller durch gesundes neu gebildetes Gewebe ersetzt werden.

Unmittelbar während der Behandlung wird durch die Impulssetzung die Schmerzleitung über die Nervenbahnen „irritiert“ sodass die Empfindlichkeit des Gewebes herabgesetzt wird. Das Gewebe wird unempfindlicher. Dadurch ist es möglich, bei gleichbleibender Empfindung des Patienten die Intensität der Stöße zu erhöhen.  

 

 

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Was geschieht bei der Behandlung ?

Pro Sitzung werden 1.000 bis 2.000 Stöße abgegeben. Dies in steigender „Härte“ und in unterschiedlicher Frequenz.

Nach der Behandlung kehrt die Empfindlichkeit auf einen normalen „Level“ zurück. Dadurch kommt es nach der Behandlung oft zu einer Verstärkung der Beschwerden. Sie sind Ausdruck der Gewebe-Reizung. Die Durchblutung im betroffenen Gebiet wird gesteigert sodass es zu einem lokalen Wärmegefühl kommt. Dies ist Ausdruck des lokalen Reparationsvorganges.

Auch dieses Überführen eines chronischen Schmerzzustandes in einen akuten Schmerz ist ein altes Wirkprinzip in der Medizin.

 

Nebenwirkungen:

So sind auch die Nebenwirkungen der Behandlung zu erklären:

  • Lokale Rötung und Hitzegefühl
  • Blutpunkte an der Haut
  • Schwellung
  • Selten: Ausbildung eines Haematoms (Bluterguss)
  • Verstärkung der Beschwerden

Diese, für den Patienten oft unangenehmen Nebenwirkungen, sind aber letztlich gewollt, sind sie doch Ausdruck der beginnenden Regeneration des Gewebes.

Diese Nebenwirkungen bilden sich normalerweise in 1-2 Wochen zurück.

 

 

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Welche Beschwerden können damit behandelt werden ?

In Klammern habe ich die statistische Besserungsrate (kein Schmerz oder mindestens deutliche Schmerzreduktion) gesetzt.

  • Sehnenansatzprobleme an der Schulter (83 %)
  • Fersensporn (81 %)
  • Schmerzen an der Achilessehne (92 %)
  • Tennisellbogen (87 %)
  • Schmerzen im Bereich des vorderen Schienbeines (73 %)
  • Patellaspitzensyndrom (72 %)
  • s. g. Schleimbeutelentzündung an der Hüfte
  • Behandlung von Triggerpunkten

Wer kann nicht behandelt werden ?

  • Patienten mit Störungen der Blutgerinnung.
  • Patienten die Medikamente nehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen.
  • Tumore im Behandlungsbereich
  • Schwangerschaft

Wie läuft eine Behandlung ab ?

Meist sind 3-5 Sitzungen im Abstand von 1 Woche (bis 10 Tage) zur Behandlung notwendig. Bei jeder Sitzung werden 1000 – 2000 Impulse abgegeben.

Die Behandlung ist unangenehm bis leicht schmerzhaft. Bei starken Schmerzen kann ich vorher eine Lokal-Anästhesie (örtliche Betäubung) setzen.

Während und kurz nach der Behandlung tritt eine Besserung der Beschwerden auf. Danach kommt es meist zu einer Verschlechterung der Beschwerden.

Nach 2-3 Behandlungen werden die Beschwerden deutlich gebessert sein.

 

 

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Wer bezahlt die Behandlung ?

Die Behandlung ist aufgrund des hohen Gerätepreises und der Wartungskosten des Gerätes nicht billig.

Wie auch bei Akupunktur und Manualtherapie (und ähnlichen Therapien) übernehmen die Kassen die Kosten für diese Form der Behandlung nicht.

 

 

 

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